Im Interesse des US-Imperialismus‘

krisenfrei

Genf II: USA weiter für Regimewechsel in Syrien

Patrick O’Connor (wsws)

Auf der Eröffnungssitzung der Konferenz über die Syrienkrise beharrte die Obama-Regierung darauf, dass der Zweck der Genf II-Verhandlungen darin bestehen müsse, Präsident Bashar al-Assad abzusetzen und ein pro-amerikanisches Marionettenregime an die Macht zu bringen.

Im Stil eines kolonialen Statthalters erklärte US-Außenminister John Kerry: “Wir sehen nur eine Option, nämlich eine Übergangsregierung als Ergebnis einer einvernehmlichen Verhandlungslösung.”

Kerry machte klar, dass mit “einvernehmlicher Verhandlungslösung“ ein Ergebnis gemeint ist, das vom amerikanischen Imperialismus diktiert wird. „Das bedeutet, dass Bashar al-Assad nicht Teil dieser Übergangsregierung sein wird“, fuhr er fort. „Es ist nicht vorstellbar, dass ein Mann, der so brutal gegen sein eigenes Volk vorgeht, noch Legitimität zum Regieren besitzt.“

Diese brutale Arroganz ist das Markenzeichen der amerikanischen Politik in allen Teilen der Welt. Jede Regierung, die die amerikanische herrschende Klasse als Hindernis für ihre geopolitischen Interessen wahrnimmt, wird mit…

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