Geheime Zahlung für CIA-Gefängnis in Polen

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Der polnische Auslandsgeheimdienst Agencja Wywiadu (AW) hat Anfang 2013 vom amerikanischen Dienst CIA 15 Millionen Dollar in zwei Pappkartons erhalten – dies behauptet die Washington Post, die sich auf inoffizielle Quellen beruft.

Für die Summe erlaubten die polnischen Agenten den Amerikanern das Betreiben eines Geheimgefängnisses auf einem Militärflughafen in den Masuren (Foto: In der Nähe der Stadt Stare Kiejkuty), um mutmaßliche Al-Qaida-Terroristen zu verhören und zu foltern. Diese Nutzung des Flughafens als Geheimgefängnis, als sogenannte „Black Site“ ist schon seit 2005 durch eine Enthüllung der Washington Post bekannt. Auch Khalid Scheich Mohammed, der Drahtzieher der Anschläge auf das Welthandelszentrum, soll dort verhört worden sein.

Doch in Polen stellt sich die Frage erneut, was der damalige Staatspräsident Aleksander Kwasniewski und der damalige Premier Leszek Miller wusste? Kwasniewski gab nach langem Dementieren 2012 zu, dass er und Miller über die Existenz des Gefängnisses unterrichtet gewesen seien. Von Zahlungen an den Geheimdienst sei er jedoch nicht…

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